Am frühen Morgen um 08:37 Uhr löste die Leitstelle den Alarm für zahlreiche Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes aus. Bereits eine Stunde zuvor hatte der Rettungsdienst Vollalarm ausgelöst und zahlreiche zusätzliche Rettungsmittel wurden in Dienst gestellt. Auch hier waren Einsatzkräfte aus Vaihingen beteiligt. Die Module der Einsatzeinheit West gingen an der Feuerwache Vaihingen in Bereitstellung. Dank der Kamerad:innen der Feuerwehr die dort noch wegen eines Einsatz waren hatten die Einsatzkräfte einen warmen Aufenthaltsraum und wurden mit Frühstück und Getränken versorgt. Schnell wurde der KTW-B dann für einen Notfalleinsatz abgezogen. Eine wegen Glatteis gestürzte Person hatte sich eine Kopfplatzwunde zugezogen und musste zur Weiterversorgung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Lage im Landkreis war lange Zeit sehr angespannt und in den Krankenhäusern kam es zu erheblichen Verzögerungen aufgrund hoher Patientenzahlen. Da alleine in Bietigheim rund 200 unfallchirurgische Patient:innen zu versorgen waren, wurden die Versorgungskapazitäten vor Ort mit zwei SEG-E verstärkt, die dort eine Triagestelle im Foyer der Klinik einrichteten und betrieben. Aus den Kräften der SEG-E heraus wurde auch der Rettungswagen des Ortsvereins zur Verstärkung besetzt und brachte eine Patientin mit Wassereinlagerungen bei schwachem Herz, einer sog. dekompensierte Herzinsuffizienz, ins Krankenhaus. Nachdem die Lage sich entspannt hatte, konnten alle Einsatzformationen ihre Einsätze am frühen Nachmittag beenden. Das Transportmodul wurde gegen Nachmittag erneut einsatzbereit gemeldet. Da der erwartete Ansturm im Krankentransport allerdings ausblieb konnten auch diese Kräfte die Einsatzbereitschaft schnell wieder aufheben.