Viel zu tun gab es in diesem Jahr für den Sanitätsdienst des Maientages. Die hohen Temperaturen führten vor allem tagsüber zu zahlreichen hitzebedingten Kreislaufproblemen. Immer wieder suchten Menschen deshalb die Sanitätswache im Gebäude der Verkehrswacht auf. Dort hatten wir uns wieder für fünf Tage eingerichtet. Von Freitag bis Dienstag je bis 1 Uhr in der Nacht waren jederzeit 11 Sanitätskräfte bereit, um bei allen erdenklichen Situationen schnelle Hilfe zu leisten. Die meisten Probleme und Hilfeleistungen konnten vor Ort gelöst werden. Am letzten Tag jedoch mussten zwei Jugendliche ins Krankenhaus geschickt werden. Alleine am Montag musste inklusive Umzug vierzig mal Hilfe geleistet werden, meistens wegen Kreislaufproblemen. Da während des Umzuges auch ein Arzt anwesend war, erhielten die Patient:innen bei Bedarf vor Ort eine Infusion und mussten so nicht in eine Klinik gebracht werden. Unser Rettungswagen rückte auch zu drei HvO-Einsätzen aus und konnte auch hier jeweils die Patienten ambulant versorgen und so die anfahrenden Kräfte des Rettungsdienstes abbrechen lassen. Obwohl wegen des heißen Wetters weniger Besucher kamen, war die Zahl der Hilfeleistungen wieder deutlich höher als in den Vorjahren. Insgesamt zählten wir am Ende rund 80 Hilfeleistungen. Die einsatzfreie Zeit wurde von Einigen in bewährter Weise mit Binokel-Spielen verbracht. Die Kollegen der Wache Vaihingen und Enzweihingen kamen uns während ihrer Dienstzeit besuchen. Wie jedes Jahr wurden auch einige “Maientag-Projekte” erledigt und so z.B. Funkgeräte umgerüstet oder die Sanitätsrucksäcke des EGF bestückt. Eine besondere Freude war auch dieses Jahr wieder der Besuch unseres Partnervereins aus Kirchenlamitz. 10 Kamerad:innen verbrachten Samstag bis Montag bei uns und feierten den Maientag. Im Juli reisen wir mit einer Gruppe dann zum Gegenbesuch nach Bayern.

